Gruppen, die gemeinsam ein Gelände gestalten und nutzen wollen (z.B. Schulen oder Vereine) fragen sich oft, wie und wo sie anfangen sollen und vor allem, wie sie gemeinsam zu tragfähigen Entscheidungen kommen. Häufig wird um unterschiedliche Interessen gerungen, die Aufgabe ist hochkomplex. An solchen Aufgaben arbeite ich gern im Team fachübergreifend mit KollegInnen aus Planung, Gartenbau und Bildung.

Schlaue Konzepte, der Natur abgeschaut Übersetzt in klare Grundstrukturen Gefüllt mit kreativen Ideen

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Der erste Satz an die Gruppe ist immer: vergesst erstmal den Garten mit allen Lieblingsecken, die Ihr schon vor Euch seht, wir fangen ganz woanders an. Vom Inhalt ihrer Arbeit und ihrer Aktivitäten heraus betrachtet versuchen wir zunächst nur Qualitäten zu formulieren, die gebraucht werden (z.B. Versammlungsfläche wo alle Schüler zusammenkommen können, oder Ruhe und Rückzug oder Bewegung und Herausforderung etc.). Dann erstellen wir auch hier ein Netz der Wechselwirkungen: was ergänzt sich, was schließt sich aus, wo sind Abgrenzungen wichtig. Gibt es sowohl-als-auch oder entweder-oder Entscheidungen? Wie sehen die jeweiligen Konsequenzen aus? Auf dieser Qualitäts-Ebene kommt man leichter zu klaren Entscheidungen auch wenn es unterschiedliche Positionen gibt. Unsere Erfahrungen in der Erwachsenenbildung sind hilfreich im Begleiten der vielschichtigen Gruppenprozesse. Erst wenn die inhaltliche Grundstruktur geklärt ist, nehmen wir das Gelände genau unter die Lupe, schauen, welche Räume es bietet, und wie die gewünschten Qualitäten eingeplant werden können. Dann ist auch Platz für all die kreativen Ideen, die in einer Gruppe zusammenfließen.

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Sinnesgarten Lopshof in Dötlingen 2011

Lopshof Plan

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Freie Waldorfschule Bremen Osterholz, BASEG Sommerprojekt 2012

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